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7 Tage pro Woche
Willkommen auf 55° südlicher Breite und 21° östlicher Länge. Etwas oberhalb des tropischen Wendekreises ragt ein Stück Land aus dem Indischen Ozean. Nach einer Nacht Flug wachen Sie auf…und befinden sich doch in Frankreich. Mit einem Unterschied: Sie sind auf der anderen Seite der Welt, mit einer Zeitverschiebung von nur zwei Stunden im Sommer und drei Stunden im Winter.

Es herrscht ewiger Sommer auf der Insel La Réunion, denn die Temperaturen fallen nur selten unter 25°C. Selbst wenn das sanfte Streicheln des Passatwinds die Sonnenhitze erträglich macht, fördert das tropische Klima eine üppige Natur.
Die wuchernde tropische Flora breitet sich bis in die Innenstädte der Insel La Réunion aus und buntblühende Lianen verschönern jeglichen Blumentopf. In den Gärten von denen manche für Besucher geöffnet sind (Maison Folio, Jardin d'Eden, Conservatoire des Mascarins...), entzücken buntfarbige Chamäleons durch ihre Langsamkeit. Auf der Veranda werden Sie von der Beweglichkeit und den Schreien der Margouillats, den kleinen Haussalamandern, überrascht.
Die Atmosphäre sowie die Landschaften sind unter anderem von der kolonialen Vergangenheit geprägt. Die Insel La Réunion ist von einem grünen Gürtel umgeben, dem Zuckerrohrgürtel. Von Juli bis Dezember (Erntezeit = "coupe"), fahren die "cachalots" (Transportlaster für Zuckerrohr) ständig zwischen den Feldern und den Zuckerfabriken hin und her. Die Rumbrennereien laufen auf Hochtouren. Imposante kreolische Herrenhäuser befinden sich inmitten diesen Grüns, dem Erbgut der damaligen reichen Kolonialherren.

Neben spektakulären Landschaften im Landesiinneren, bietet die Insel La Réunion auch eine interessante Küste. Im Westen der Insel laden weiße Sandstrände zum Sonnenbaden und der ganzjährig angenehm warme Indische Ozean lockt zu einem Bad. Geschützt werden die Strände im Westen durch ein Korallenriff.
Zwischen November und April liegt die Wassertemperatur bei 26°C.
Strände mit weißem oder schwarzem Sand, mit oder ohne Lagune, von Filaos oder Vakoas beschattet, mit mehr oder weniger tiefem Wasser und farbenfrohen Fischen (Chirurgiens, Balistes und anderen tropischen Fischen), breiten sich über 50 Kilometer vom Westen bis in den Süden der Insel aus.
Boucan-Canot
Schöner Sandstrand zwischen Saint-Paul und Saint-Gilles-les-Bains, nur eine halbe Stunde von Saint-Denis entfernt. Der nördliche Teil ist meistens fast menschenleer. Der Strand ist mit der blauen Flagge ausgezeichnet (internationel anerkanntes Ökolabel) und überwacht. Strömungen können auftreten.

Roches Noires
Kleiner, lebhafter Strand in Saint-Gilles-les-Bains, an dem man manchmal Delphine zu sehen bekommt. Falls nicht: Nebenan liegt das aufwendig gestaltete Aquarium de La Réunion. Der Strand ist mit der blauen Flagge ausgezeichnet und überwacht.
L'Ermitage
Etwa 8 km südlich von Saint-Gilles-les-Bains gelegen. Hier wird die Lagune breiter und tiefer und zwischen den Korallen tummeln sich viele tropische Fische. Der Strand ist mit der blauen Flagge ausgezeichnet und überwacht. Sehr gut geeignet für Familien mit Kindern, da der Strand durch das Riff vor Wellen geschützt ist.

Lagune von Saint-Leu
16 km südlich von Saint-Gilles-les-Bains gelegen. Schöner Sandstrand mit vorgelagertem Korallenriff. Dieser Strand ist neben dem Baden allerdings ein besonderer "Hotspot" für Wellenreiter. Strand ausgezeichnet mit der blauen Flagge.
L'Etang-Salé-les Bains
Großer Strandabschnitt mit schwarzem Vulkansand bei L'Etang-Salé-les-Bains, der bei Einheimischen sehr beliebt ist! Strand ausgezeichnet mit der blauen Flagge.
Lagune von Saint-Pierre
Direkt an der Uferpromenade von Saint-Pierre gelegen. Von der Mole des Yachthafens bietet sich abends ein wunderschöner Blick über die Stadt hinweg auf die Bergkulisse.
Grand Anse
Zwischen Saint-Pierre und Saint-Joseph gelegen. Dieser Strand ist einer der schönsten Strände der Maskarenen und gilt als Geheimtipp auf der Insel. Allerdings darf aufgrund der sehr starken Strömung nur in einem extra dafür angelegten Felsbecken gebadet werden.

Die in Richtung Norden wandernden Wale kommen sehr nah an die Insel La Réunion um dort ihre Jungen zu gebären. Bei ihrem alltäglichen Schauspiel kann man ihnen mit bloßen Augen zusehen. Mit Booten sind zudem ganzjährig Delphin-Beobachtungen möglich.